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Schlafen im (VW) Bus oder Van – das müsst Ihr beachten!

Reisen im Van / Kommentare 0
Schlafen im (VW) Bus oder Van – das müsst Ihr beachten! - Schlafen im (VW) Bus oder Van – das müsst Ihr beachten!

Schlafen im (VW) Bus oder Van - Und was ihr dazu wissen müsst

Ihr wollt mit eurem Van auf Reisen gehen und auf eurer Reise auch im Bus schlafen? Wir geben euch einen Überblick darüber, was es zu beachten gilt und an was ihr denken solltet wenn euer Van auch euer Nachtquartier sein soll.

Denn natürlich ist der Van auf euren Reisen so viel mehr als nur euer Transportmittel zwischen den Stopps – schließlich genießt ihr das Fahren in eurem rollenden Wohnzimmer mindestens genauso wie den nächsten Halt, den ihr ansteuert. Nachts könnt ihr ihn ohne Probleme zu eurem gemütlichen Bett auf vier Rädern machen.

In diesem Beitrag zeigen wir euch wertvolle Tipps für das Übernachten im Bus auf eurer Reise. Wir erklären euch wo ihr stehen dürft, wie lang, wo im Van ihr am besten schlaft und was ihr auf einem Winter-Roadtrip beim Übernachten im Van bedenken solltet.

Ihr wisst es so gut wie wir, das Reisen im Van ist etwas ganz Besonderes: die Freiheit zu fahren, wohin ihr wollt, die Straße und Landschaften vor euch, die es zu entdecken gilt, Zeit genug auf eurer Route auch für spontane Planänderungen und Entdeckungen …

Mit dem Multivan und ein wenig Zeit habt ihr alle Zutaten für einen genialen Roadtrip und unvergessliche Erlebnisse und wir geben euch dazu gern ein paar Extratipps an die Hand, damit ihr bestens vorbereitet seid und es unterwegs keine unangenehmen Überraschungen gibt.

Motor an und los gehts!

Inhalt:

Was ist überhaupt erlaubt, was nicht?

Was für einen Stellplatz wähle ich und wie lang kann ich da stehen?

Übernachten im Van – aber wo im Van?

Schlafen im Van auf eurem Winter-Roadtrip

Apps und Webseiten für die Suche nach Übernachtungsstellplätzen

Fazit

Was ist überhaupt erlaubt, was nicht?

Nicht ganz unwichtig für die Frage nach dem Schlafen im Van: Was gilt es aus rechtlicher Sicht zu bedenken?

Good news, in Deutschland ist das Übernachten im Auto grundsätzlich erlaubt. In erster Linie um die Fahrtauglichkeit des Fahrers aufrechtzuerhalten, die natürlich durch Müdigkeit beeinträchtigt wird.

Auch bei der Frage wie oft und wie lang man im Auto übernachten kann gibt es hierzulande keine grundsätzlichen gesetzlichen Einschränkungen. Das ist nicht in allen europäischen Ländern der Fall.

Überall abstellen dürft ihr euren Van über Nacht hierzulande aber nicht. Privatgrundstücke und Halteverbotszonen sind hier die verkehrsrechtlichen Ausnahmen. Das heißt auf Privatgrundstücken ist euch das Abstellen eures Busses ohne Erlaubnis des Grundstücksbesitzers nicht gestattet. Auch Halteverbote solltet ihr als Abstellplatz unbedingt vermeiden, sonst verstoßt ihr gegen die StVO; auch klar.

Auf der sicheren Seite seid ihr außerdem, wenn ihr euren Übernachtungsplatz nicht als Mülllager oder Toilette verwendet und, wie überall im Leben, einfach respektvoll und bedacht mit Natur und Mitmenschen umgeht. Denn wenn sich z. B. Anwohner dadurch belästigt fühlen, dürfen euch die Behörden das Übernachten im Auto an diesem Platz untersagen.

Vorsicht, im schlechtesten Fall kann die Polizei oder Mitarbeiter des Ordnungsamts euch gegenüber eine Verwarnung oder sogar einen Platzverweis aussprechen beziehungsweise Bußgelder verhängen. Auch draußen in der Natur heißt es Lärm vermeiden und die Tiere nicht zu stören.

Wir wissen natürlich, dass ihr mit dem Multivan unterwegs seid, weil ihr die Schönheit der Landschaften und Ortschaften, die ihr bereist, genießt und sind uns sicher, ihr wisst auch um eure eigene Verantwortung als Teil dieser Umwelt. Es liegt an uns allen diese eine Umwelt wieder ein ganzes Stück grüner und gesünder zu machen; geht klar.

Beachtet, dass das Übernachten im Auto außerhalb von Campingplätzen nicht überall in Europa erlaubt ist. In den Niederlanden, in Dänemark und auch in einigen südeuropäischen Ländern ist das verboten. In Schweden und Norwegen dagegen ist es weniger problematisch, weil durch das sogenannte Jedermannsrecht erlaubt.

Aber auch hier ist nicht alles erlaubt. In Norwegen soll zum Beispiel ein Mindestabstand von 150 Metern zum nächsten bewohnten Haus eingehalten werden. In Schweden dürfen Autos nicht auf unkultiviertem Gelände fahren, also auf Naturpfaden und offenem Gelände jeder Art. Auf öffentlichen Straßen oder Parkplätzen dagegen ist das Übernachten im Wohnmobil in Schweden erlaubt. Auch in Skandinavien haben Nationalparks oft eigene, striktere Bestimmungen.

Um auf der sicheren Seite zu sein, informiert ihr euch am besten vor eurer Reise über die Bestimmungen für das Land und für die Region, die ihr ansteuert. Informationen findet ihr im Internet, zum Beispiel auf den offiziellen Tourismus-Portalen der Länder, bei der örtlichen Touristinformation, die ihr vorab kontaktieren könnt, oder ihr fragt bei eurem Verkehrsclub nach (ADAC, ACE usw.).

Die klassische Variante, einfach nachzufragen wenn man vor Ort ist bewährt sich auch immer wieder.

Was für einen Stellplatz wähle ich und wie lang kann ich da stehen?

Die Bandbreite an Übernachtungsmöglichkeiten vor allem in den touristisch gut erschlossenen Regionen ist riesig. Ob ihr in eurem Van auf einem Privatgrundstück, Campingplatz, oder öffentlichen Parkplatz übernachtet oder ob ihr im Van wildcampt – jede Variante hat ihre ganz eigenen Reize und Besonderheiten, ihre eigenen Vorteile und auch Nachteile.

Ein Stellplatz kann sich so stark vom anderen unterscheiden, wie ein Zwei-Sterne-Hotel von der Präsidenten-Suite oder wie eine Übernachtung im ausgebauten Almhütten-Dach von einem City-AirBnB-Apartment. Manche Stellplätze sind kostenfrei, bei anderen müsst ihr zahlen. Beim ersten Stellplatz steht ihr vielleicht auf einer weiten Wiese, beim nächsten vielleicht auf einer Asphaltfläche mit Zaun und Gebührenautomat, wiederum beim nächsten auf einem abseits gelegenen Weg mit Ausblick auf Wald, Berge und See.

Auch die Ausstattung vor Ort ist oft von Stellplatz zu Stellplatz sehr unterschiedlich. Bei der Suche nach einem geeigneten Platz gilt es daher auch zu entscheiden, ob bzw. wann ihr Stellplätze mit Stromnutzung und Sanitäranlagen vorfinden wollt.

Wie viele Nächte am Stück ihr beispielsweise mit eurem Bus auf einem Stellplatz stehen könnt oder solltet hängt auch davon ab, für welche Stellplatzvariante ihr euch entscheidet. Selbstverständlich eignet sich ein Campingplatz viel besser als Stellplatz, wenn es darum geht euren Multivan länger als eine Nacht bis ein paar Nächte abzustellen als ein öffentlicher Parkplatz.

Der öffentliche Parkplatz und das Wildcampen auf demselben Stellplatz lassen sich am besten für eine Nacht bis ca. 3 Nächte nutzen, um dann weiterzureisen.

Ihr könnt die Frage nach der Dauer so angehen: Je einfacher der Stellplatz und je weniger Möglichkeiten zum richtigen Camping er bietet, desto wahrscheinlicher, dass er nur für die Durchreise, als für einen längeren Aufenthalt gedacht ist. Das gilt vor allem für von Gemeinden bereitgestellten Flächen für das Übernachten im Bus. Wer Vorzelt, Klapptisch und Klappstühle aufstellt, wird es schwerer haben bei Kontrollen als Durchreisender durchzugehen.

Aber auch beim Wildcampen, auch als frei stehen bezeichnet, solltet ihr euch darauf einstellen den Spot regelmäßig zu wechseln, denn es stellt in Deutschland eine rechtliche Grauzone dar. Die Rechtslage ist ziemlich undurchsichtig, auch weil die Regelungen sich von Bundesland zu Bundesland und manchmal sogar von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden.

In Naturschutzgebieten und Nationalparks in Deutschland ist das Wildcampen prinzipiell nicht erlaubt. Viele Bundesländer verbieten auch das Wildcampen in Wäldern. Und auch für die deutschen Küsten gelten besondere Schutzverordnungen.

Fest steht ihr habt mit eurem Van mittlerweile eine riesige Auswahl an Möglichkeiten für Übernachtungsstellplätze in Deutschland und in Europa. Es liegt also ganz an euch herauszufinden, wo und auf welche Art und Weise ihr mit eurem Bus stehen wollt.

Im letzten Abschnitt dieses Beitrags stellen wir euch eine Menge interessanter Webportale und Apps für die Stellplatzsuche in ganz Europa zur Verfügung.

Übernachten im Van – aber wo im Van?

Je nach Modell habt ihr mehrere Möglichkeiten wo im Van ihr es euch über Nacht gemütlich macht. Kofferraum oder Dach, „unten“ oder „oben“?, das ist hier die Frage. Hier besprechen wir die Eigenheiten dieser Schlafmöglichkeiten.

Beginnen wir mit der Variante unten. Liegefläche im Kofferraum eures Multivans schafft ihr in den meisten Fällen durch das Umklappen der Rückbank bzw. Rücksitze. Das ist mit ein paar Handgriffen gemacht. Je ebener die Schlaffläche, desto besser für einen erholsamen Schlaf. Sollte sie sehr uneben sein, könnt ihr versuchen die Unebenheiten durch geschicktes Platzieren eurer Ausrüstung auszugleichen, indem ihr die Liegefläche beispielsweise mithilfe von Taschen und Decken so eben wie möglich macht.

Wenn ihr komfortabel in eurem Bus übernachten wollt, braucht ihr natürlich die passende Matratze für eure Liegefläche. Die sollte qualitativ hochwertig sein und nicht zu klein, damit ihr nicht neben der Matratze aufwacht wenn ihr euch im Schlaf auf die Seite dreht. Bestenfalls lässt sich die Schlafmatratze kompakt und platzsparend falten, sodass sie beim Fahren gut in eurem Multivan verstaut werden kann. Eine Matratzenauflage mit der Ihr sowohl komfortabel als auch kompakt unterwegs seid findet ihr in unserem Webshop. 
Ps: Kissen machen euch das Übernachten so richtig gemütlich.

Der Vorteil der Variante unten schlafen ist zum einen, dass es unabhängig von Wind und Wetter immer möglich ist, und zum anderen das größere Sicherheitsgefühl. Der entscheidende Nachteil wenn ihr auf eurem Camper-Trip öfters nur eine Nacht steht: ihr müsst euer Gepäck im Van morgens und abends umräumen und das Bett aufbauen und abbauen.

Wenn Platzmangel ein Problem ist, überlegt euch, ob eine Dachbox für euren Van eine Lösung ist, in der ihr viel Gepäck und alle möglichen Sachen unterbekommt. So könnt ihr euch mehr Platz zum Beine Ausstrecken verschaffen, vergrößert eure Schlafgelegenheit und erspart das Umräumen.

Alternativ zur Variante Dachbox schafft ihr Platz wenn ihr alles, was ihr nicht zum Schlafen braucht auf den Vordersitzen und im Fußraum unterbringt. Habt ihr wenig Platz zur Verfügung, kann es auch nützlich sein die Vordersitze komplett nach vorn zu schieben, um eure Liegefläche zu vergrößern.

Der beste Tipp für Platzmangel ist: überlegt euch vorher gut was ihr unbedingt auf eurer Reise benötigt und worauf ihr auch verzichten könnt. Je mehr Platz eine Sache in eurem Van beansprucht, desto mehr lohnt die Überlegung Gibt es das auch in klein, beziehungsweise brauche ich das auf meiner Reise unbedingt.

Die Alternative zum Kofferraum ist das Schlafen oben, im Dach. Viele Bus-Modelle verfügen über Aufstelldächer/Klappdach oder fest verbaute Hochdächer, die damit zusätzliche Liegefläche zum Innenraum anbieten. Das ist ein klarer Vorteil wenn ihr mehr als zwei Personen seid und speziell für Familien.

Was spricht darüber hinaus fürs Aufstelldach und was fürs Hochdach? Ein extra kurz gehaltener Überblick:

Aufstelldächer sind eine sehr beliebte Variante für den Van. Mehr Platz zum Schlafen ist garantiert. Und auch der Ausblick da oben kann eine Nacht unvergesslich machen. Auf der anderen Seite: Im Aufstelldach wird es ähnlich warm wie in einem Zelt. Das macht sich natürlich besonders bei Sonnenschein und hohen Temperaturen bemerkbar.

Regnet es dagegen in der Nacht, wird bei aufgestelltem Dach auch der Stoff feucht und ihr solltet versuchen ihn während eures Trips trocknen zu lassen, damit nichts schimmelt oder muffig riecht.

Ein weiterer Nachteil ergibt sich wenn es in der Nacht sehr windig ist und der Wind mit der Angriffsfläche eures aufgestellten Zelts den Van ordentlich zum Schaukeln bringt.

Ein großer Vorteil der Aufstelldach-Variante ist die Wagenhöhe. Für Garagen und Carports ist das einfahrbare Aufstelldach weniger problematisch als Busse mit Hochdach.

Wer über einen Van mit festem Hochdach verfügt, ist in Bezug auf Schlafplätze und Komfort gut gerüstet. Das Sicherheitsgefühl ist im Hochdach wahrscheinlich höher als im Aufstelldach, weil es als abgeschlossener Innenraum wahrgenommen wird.

Durch die Fahrzeughöhe habt ihr aber auch Nachteile mit einem Hochdach, denn ihr passt mit eurem hohen Bus nicht auf jeder Strecke problemlos durch und müsst tiefe Brücken und andere Höhenbeschränkungen umfahren. Auch beim Abstellen können sich für höhere Fahrzeuge Einschränkungen ergeben, nicht nur bei Tiefgaragen und Parkhäusern.

Ihr findet im Internet mittlerweile viele kommerzielle Anbieter für den Ausbau eures Vans, nicht nur für Dach- und Schlaflösungen. Pimp your Ride lässt grüßen!

Und noch ein Hinweis zum richtigen Lüften. Frischluftzufuhr ist sehr wichtig, nicht zuletzt für einen guten Schlaf. Deswegen sollten die Fenster eures Vans einen spalt-breit offen sein wenn ihr im Kofferraum schlaft, sonst kann es bei mehreren Reisenden schon mal stickig werden. Generell gilt im Fahrzeug, was auch zu Hause gilt: regelmäßig lüften. Öffnet dazu einfach für einige Minuten alle Fenster und Türen. Durch den Luftaustausch wird die verbrauchte, feuchte Luft im Bus durch frische, sauerstoffreiche Luft ersetzt.

Für die Scheiben eures Vans gibt es übrigens Windabweiser und Regenabweiser, die bei unangenehmem Wetter den Innenraum auch bei leicht geöffneten Fenstern schützen.

Schlafen im Van auf eurem Winter-Roadtrip

Der Winter ist eine oft unterschätzte Saison zum Reisen. Klare Luft, blauer Himmel, der gerade nach dem oft bewölkten Herbst die Seele wachkitzelt, und mit ein wenig Glück herrlicher Sonnenschein und Schneezauber.

Aber die Winter-Jahreszeit stellt euch beim Camp-Roadtrip auch vor einige besondere Herausforderungen. Was ihr beim Übernachten in eurem Bus im Winter beachten müsst, lest ihr hier.

Macht euch auch bewusst, dass ihr im Winter weniger Stellplätze vorfinden werdet als in den anderen Jahreszeiten. Campingplätze beispielsweise sind je nach Region im Winter nicht immer geöffnet. Informiert euch also besser vorher was eure Roadtrip-Route im Winter für Stellplatzmöglichkeiten hergibt.

Es klingt selbstverständlich aber wird auch gern mal vergessen: wer im Van übernachten will, der darf nicht vergessen warme Klamotten einzupacken. Außerhalb von Städten, am Wasser und im Wald können die Temperaturen nachts stark abkühlen. Im Winter gilt das natürlich in vielen Regionen Europas generell für Nächte. Und wer friert, der kann nicht gut schlafen.

Falls euer Van nicht über eine Standheizung verfügt, gibt es natürlich Alternativen, um euch warm zu halten. Schlafsack, Decke, Zwiebelschalenprinzip, Isomatte, Heizmatte, Wärmflasche – was euch outdoor so alles warmhält, nützt euch auch fürs Übernachten in eurem Van. Ps: Ihr wisst ja, Schlafsack ist nicht gleich Schlafsack. Checkt also für welche Temperaturbereiche euer Schlafsack ausgelegt ist.

Je besser die Isolierung eures Vans, z. B. der Fenster und Türen, desto besser für euren Wintertrip. Es gibt die Möglichkeit die Fenster eures Vans in der Nacht von innen mit einer Thermoabdeckung zu versehen. Das sorgt für zusätzliche Isolierung und somit Schutz vor Kälte im Innenraum.

Vans mit festem Hochdach sind was das Übernachten betrifft gerade für Wintertrips im Vorteil gegenüber Aufstelldächern. Denn feste Van-Hochdächer bieten mehr Wärmeisolierung als Aufstelldächer.

Ist das Aufstelldach also im Winter im Nachteil? Erst einmal lautet die Antwort: Ja, weil es in den allermeisten Fällen mit Stoff verarbeitet ist. Dass Stoff eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung aufweist als euer Van-Innenraum wisst ihr ja selbst. Was ihr vielleicht noch nicht wusstet ist, dass es für Aufstelldächer Thermohauben bzw. -cover gibt, die euch oben vor der Kälte in der Nacht schützen. Für die Variante Dachzelt gibt es diese Lösungen übrigens ebenfalls.

Apps und Webseiten für die Suche nach Übernachtungsstellplätzen

Camping im Van ist keine Sache einer Handvoll freiheitsliebender Individualisten mehr – das merkt man auch daran, dass es immer mehr Anbieter und Apps gibt, die sich an den Bedürfnissen von Multivan-Campern orientieren. Und das für fast alle Regionen und Sprachen.

Couchsurfing für euren Van, gibt es das? Über die Website roadsurfer spots könnt ihr nach Übernachtungsstellplätzen für euren Bus suchen, angeboten von Privatpersonen, die über Stellplätze verfügen und diese Van- und Caravan-Campern gegen einen kleinen Unkostenbeitrag zum Übernachten anbieten.

Die App Park4Night (Android und iOS) zeigt euch dagegen eher Übernachtungsstellplätze auf öffentlichen Wald- und Naturcampingplätzen. Außerdem könnt ihr darüber auch Parkplätze finden, auf denen man gegen eine kleine Gebühr den Van eine Nacht abstellen kann.

iOverlander bietet euch ebenfalls eine App (Android und iOS) und Website an, mit deren Hilfe ihr Übernachtungsstellplätze findet. Wie auch Park4Night nutzt iOverlander die immer größer werdende community der Roadtripcamper, um euch Stellplätze zu empfehlen. Darüber hinaus stellt es auch hilfreiche Informationen zur Verfügbarkeit von z. B. Wasser und Strom bereit.

Wer vor allem auf Begegnungen mit den Gastgebern und Anbietern von besonderen Stellplatz-Spots aus ist, dem sei der Landvergnügen Stellplatzführer und die App (Android und iOS) empfohlen. Das kommt dem Couchsurfing-Konzept wohl am nächsten.

Auch die Website Womo-Stellplatz.eu betreibt eine App namens Camping-App.Eu. Weitere Apps sind Camping.Info by POIbase Stellplatz-& Campingführer, Stellplatz-Radar von der Reisemobilzeitschrift promobil, die App Wohnmobil Stellplatzführer von www.stellplatzfuehrer.de, und auch der ADAC bietet seine eigene App an.

Schaut euch auch gern mal die Online-Portale Campspace, MyCabin, und Nomady speziell für die Schweiz an.

Unser Fazit

Wir haben euch in diesem Beitrag einen Überblick zum Übernachten im Van gegeben. Wenn ihr die Hinweise, die ihr hier findet berücksichtigt, seid ihr für euren nächsten Trip gut vorbereitet. Im Netz findet ihr natürlich noch viele weitere Informationen zum Thema. Wir von … wünschen euch viel Spaß und Vorfreude beim Planen eures ersten oder nächsten Roadtrips. Keep it rolling da draußen!